CRATER bringt Weltraumrobotik aus dem Hörsaal ins Gelände
Die studentische Initiative entwickelt den ersten autonomen Mars-Rover der ETH Zürich und schafft eine Plattform für die nächste Generation von Raumfahrt- und Robotik Ingenieuren.
«Zuerst wollten wir Treibstoff auf dem Mond herstellen – dann merkten wir: Uns fehlt der Rover dazu!», erzählt Mitgründerin Vala Shkreli. So entstand 2025 eines der ambitioniertesten Studierendenprojekte der ETH: CRATER.
Rund 70 Studierende aus etwa zehn Fachbereichen entwickeln gemeinsam in unter 9 Monaten den ersten autonomen Rover der ETH. Ihr Ziel: die Teilnahme an der European Rover Challenge in Polen.
Das Projekt baut modulare Systeme, die sich in marsähnlichen Landschaften autonom orientieren und wissenschaftlich erkunden können. Die Aufgaben beim Wettbewerb orientieren sich direkt an realen Missionen von NASA und ESA.
Gegründet wurde CRATER von den ETH Master Studenten Vala Shkreli und Alex Sheridan. Gebaut wird der Rover im ETH Hangar am Innovation Park Zürich in Dübendorf. Das Aussengelände des Parks bietet dabei unkomplizierte und realistische Testmöglichkeiten, auch um marsähnliche Missionsbedingungen nachzustellen. Darüber hinaus profitiert CRATER vom Austausch mit anderen Studierendenteams und Startups, gemeinsamen Events und Networking, Medien- und Kommunikationskollaborationen sowie der vorhandenen Infrastruktur, besonders wertvoll in der Anfangsphase eines ambitionierten Projekts wie diesem.



