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Stellar Alpina entwickelt RDRE-basierte Raumfahrzeuge für die nächste Ära der Raumfahrt

Das Space-Tech-Startup entwickelt modulare Raumfahrzeuge für effiziente Mobilität zwischen Erdumlaufbahnen und später auch zum Mond. Grundlage dafür ist eine Antriebsarchitektur auf Basis von Rotating Detonation Rocket Engines, kurz RDRE.

Die Geschichte begann im Studentenverein ARIS. Dort initiierte Mitgründer Simi Wespi das Projekt PERSEUS und baute ein Team für Rotationsdetonation auf. 2024 entwickelte das Team das weltweit erste von Studierenden gebaute RDRE und zeigte, dass die Technologie funktioniert.

2026 entstand daraus Stellar Alpina. Vier ARIS-Alumni gründeten das Unternehmen mit Sitz im Innovation Park Zürich, um die Technologie vom studentischen Entwicklungsprojekt in kommerzielle Raumfahrzeuge zu überführen.

Statt konventioneller, subsonischer Verbrennung nutzt die Antriebsarchitektur Detonationswellen, die sich mit Überschallgeschwindigkeit ausbreiten. Dadurch können kompaktere und leichtere Systeme entstehen, die höhere Delta-v-Kapazitäten und mehr Mobilität im Orbit ermöglichen.

Nur 82 Tage nach der Gründung erreichte das Team einen ersten wichtigen Meilenstein: acht erfolgreiche Hotfires und bis zu fünf stabile Detonationswellen. «Wir bauen die Infrastruktur für Mobilität im All», sagt Mitgründer Victor Elliesen. Eine Pre-Seed-Finanzierung von 3,5 Millionen Franken unter der Führung von Founderful unterstützt nun die Entwicklung der ersten RDRE-basierten Raumfahrzeuge.

Der Switzerland Innovation Park Zurich spielt dabei eine zentrale Rolle: Er bietet Stellar Alpina die Möglichkeit, Entwicklung und Testing am selben Standort zu verbinden, und schafft Zugang zu dem technischen Talent, das für den Aufbau einer neuen Generation von Raumfahrzeugen erforderlich ist.