
METENVIA macht die Auswirkungen des Fliegens messbar
METENVIA macht die Auswirkungen des Fliegens messbar
Die Forschungsgruppe der ZHAW entwickelt in Dübendorf wissenschaftliche Grundlagen und Technologien für eine klimaverträglichere Luftfahrt.
Auf welche Weise interagieren Flugzeugemissionen über die Auswirkungen von $CO_2$ hinaus mit der Atmosphäre und den umliegenden Ökosystemen? Diese Frage treibt das METENVIA-Team an – eine multidisziplinäre Gruppe aus Ingenieuren, Chemikern und Umweltwissenschaftlern, die daran arbeiten, besser zu verstehen, wie Triebwerksemissionen mit der Umwelt interagieren und die menschliche- und Umwelt- Gesundheit beeinflussen.
Sie nutzen das «Swiss Mobile Aircraft Emission Measurement System» (SMARTEMIS), um hochpräzise Echtzeitmessungen von gas- und partikelförmigen Emissionen direkt aus dem Abgasstrom laufender Triebwerke durchzuführen. Dieses einzigartige System wurde ursprünglich vom Bundesamt für Zivilluftfahrt (FOCA) entwickelt und seither kontinuierlich weiterentwickelt und optimiert. Ergänzt wird diese Infrastruktur durch einen Mini-Turbinenprüfstand vor Ort, der lokale Messkampagnen und experimentelle Versuche (z.B. Emissionsmessungen im kleinen Massstab zur Kraftstoffoptimierung bei der Entwicklung nachhaltiger Flugkraftstoffe (SAF)) und studentische Laborkurse ermöglicht.
Der Innovation Park Zürich bietet METENVIA dabei einen entscheidenden Standortvorteil: Die direkte Nähe zum Flugfeld Dübendorf schafft ideale Voraussetzungen für Emissionsmessungen an Flugzeugen und Helikoptern unter realen Bedingungen. Die Einbindung in den Space Hub fördert zudem den Wissensaustausch mit der Universität Zürich und weiteren Forschungspartnern und schafft ein Umfeld, das neue Projekte und industrielle Kooperationen aktiv begünstigt.


